Biogasanlage Priborn im Wandel
Modernisierung erhöht Kapazität und Sicherheit – Offene Beteiligung bis Juni 2025
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Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte (StALU MS) hat eine wesentliche Änderung der Biogasanlage in Priborn bekanntgegeben. Dazu wurde ein umfassendes immissionsschutzrechtliches Genehmigungsverfahren eingeleitet, das nach den Vorgaben des Bundes-Immissionsschutzgesetzes und der 9. BImSchV durchgeführt wird. Die Öffentlichkeit erhält damit umfassende Einblicks- und Einspruchsmöglichkeiten.
Wesentliche Änderungen an der Biogasanlage Priborn
Die Antragstellerin, Alternativ-Energie Betriebs GmbH & Co. KG, hat am 06.11.2023 die Genehmigung für verschiedene umfangreiche technische und organisatorische Änderungen an ihrer Biogasanlage in Priborn (Dorfstraße 68, 17209 Priborn) beantragt. Ziel ist es, die Anlage an neue Anforderungen und technologische Standards anzupassen sowie die Kapazität und Sicherheit zu erhöhen.
Genehmigungsverfahren und öffentliche Beteiligung
Die Antragsunterlagen zu den geplanten Änderungen liegen vom 29.04.2025 bis 28.05.2025 öffentlich aus. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Dokumente während dieses Zeitraums auf der Internetseite des StALU MS einsehen oder auf Anfrage einen Zugang zu den Unterlagen erhalten.
Einwendungen gegen das Vorhaben sind schriftlich, per E-Mail oder während der Erörterung bis spätestens 28.06.2025 möglich. Die Erörterung der Einwendungen findet voraussichtlich am 17.07.2025 in Form einer Video- und Telefonkonferenz statt.
Vollständige Antragsunterlagen und Bekanntmachunghttps://www.stalu-mv.de/Bekanntmachungen/?id=210159
Kontakt und weitere Informationen
Für Rückfragen sowie weitergehende Informationen steht das Amt in Neubrandenburg zur Verfügung. Ebenso können Details telefonisch übermittelt werden.
Möglichkeiten zur Beteiligung und Bedeutung für die Region
Das Verfahren bietet der Bevölkerung im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte eine transparente Möglichkeit zur Mitsprache. Durch die geplanten Neuerungen rückt das Thema Umwelt- und Anlagensicherheit verstärkt in den öffentlichen Fokus. Die geplanten Modernisierungen und Erweiterungen könnten die zukünftige Energie- und Rohstoffversorgung der Region weiter stabilisieren und mitgestalten.
Obwohl die endgültige Inbetriebnahme der verbesserten Anlage erst für 2025 vorgesehen ist, eröffnet die öffentliche Auslegung der Unterlagen jetzt schon einen umfassenden Informations- und Diskussionsraum für alle Betroffenen und Interessierten. Das weitere Verfahren bleibt spannend und bietet zahlreiche Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung.
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