Erörterung zur Wasserstoffanlage in Lubmin abgesagt
Staatliches Amt verschiebt Termin für umweltrechtliche Prüfung der HH2E Werk Lubmin GmbH
Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern (StALU VP) hat am 9. April 2025 über die Absage des geplanten Erörterungstermins im wasserrechtlichen Verfahren zur Erteilung einer Erlaubnis informiert. Dabei geht es um die beantragte Einleitung von gesammeltem Niederschlagswasser aus dem Bereich der HH2E Werk Lubmin GmbH in das Grundwasser.
Hintergrund: Geplante Wasserstoffproduktionsstätte in Lubmin
Die HH2E Werk Lubmin GmbH plant am Standort Südring 1, 17509 Lubmin, die Errichtung und den Betrieb einer Wasserstoffproduktionsstätte, die von einem Batteriespeicher und weiteren Nebenanlagen ergänzt wird. Ziel des Vorhabens ist es, modernste Technologien zur Gewinnung und Speicherung von Wasserstoff zu nutzen.
Im Zuge der Planung und Umsetzung solcher Großprojekte sind umfangreiche umweltrechtliche Genehmigungsverfahren zu durchlaufen. Dazu zählt auch die wasserrechtliche Prüfung der vorgesehenen Einleitung von Niederschlagswasser ins Grundwasser.
Bedeutung des wasserrechtlichen Verfahrens
Das wasserrechtliche Verfahren überprüft, ob und unter welchen Auflagen das von bebauten und befestigten Flächen abfließende Niederschlagswasser in das Grundwasser eingeleitet werden darf. Der Umgang mit Niederschlagswasser ist von zentraler Bedeutung für den Grundwasserschutz und somit für das ökologische Gleichgewicht der Region.
Absage des Erörterungstermins – weitere Schritte unklar
Der für das wasserrechtliche Verfahren angesetzte Erörterungstermin wurde durch das StALU VP offiziell abgesagt. Gründe für die Absage oder Informationen zu einem neuen Termin sind in der aktuellen Mitteilung nicht benannt. Die weiteren Schritte im Verfahren bleiben damit vorerst offen.
Für die Öffentlichkeit bedeutet dies, dass es derzeit keine Möglichkeit gibt, Einwände oder Bedenken im Rahmen eines offiziellen Anhörungstermins vorzubringen. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen liegt nun beim Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern.
Informationen und Transparenz
Betroffene Bürgerinnen und Bürger sowie interessierte Öffentlichkeit finden weiterführende Informationen auf der Webseite des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern.
Wie es mit dem Verfahren weitergeht, bleibt abzuwarten. Über etwaige neue Termine oder Entwicklungen wird das Amt voraussichtlich erneut öffentlich informieren.
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