EU stoppt Ausnahmen beim Hering-Fangverbot
Mecklenburg-Vorpommern warnt vor schweren Folgen für die Küstenfischerei
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Die EU-Kommission hat angekündigt, die bestehenden Ausnahmeregelungen beim Fangverbot für Hering in der westlichen Ostsee zu beenden. Damit sollen die Fangmöglichkeiten für nahezu alle Fischbestände im kommenden Jahr erheblich eingeschränkt werden. Diese Ankündigung sorgt insbesondere bei der kleinen Küstenfischerei für erheblichen Unmut.
EU-Kommission plant Einschränkungen
Die neuen, strengeren Vorgaben der Kommission haben das Ziel, die Heringbestände in der westlichen Ostsee besser zu schützen. In einer aktuellen Mitteilung legt die Kommission nahe, dass nicht nur für den Hering, sondern auch für andere Fischarten die Fangmengen reduziert werden sollen. Betroffene Unternehmen und Fischerbetriebe stehen damit vor großen Herausforderungen.
Kritik aus Mecklenburg-Vorpommern
Der für Fischerei zuständige Agrar- und Umweltminister, Dr. Till Backhaus, stellt sich entschieden gegen die Pläne der Kommission. Er lehnt die vorgeschlagenen Maßnahmen ab und sieht in ihnen eine existenzielle Bedrohung für die kleine Küstenfischerei. Aus seiner Sicht könnten viele Betriebe in der Region ihre wirtschaftliche Grundlage verlieren, sollte das Fangverbot in diesem Umfang umgesetzt werden.
Bedeutung für die Branche
Die kleine Küstenfischerei ist besonders auf den Hering und weitere regionale Bestände angewiesen. Eine Einschränkung oder gar ein vollständiges Fangverbot würde die Branche laut Kritikern „komplett abwürgen“. Die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die betroffenen Betriebe, aber auch auf ganze Küstenregionen, könnten gravierend sein.
Weiterführende Informationen
Die vollständige Pressemitteilung des Ministeriums für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt mit weiteren Details zur aktuellen Lage sowie den Reaktionen aus Mecklenburg-Vorpommern steht auf der offiziellen Regierungsseite zur Verfügung.
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Es bleibt abzuwarten, wie die endgültige Entscheidung auf EU-Ebene ausfallen wird und welche Perspektiven für die betroffenen Fischereibetriebe entstehen. Die Diskussion um den Schutz der Fischbestände und den Erhalt der regionalen Küstenwirtschaft dürfte in den kommenden Wochen weiter an Intensität gewinnen.
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