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Innovativer Springerpool sichert Pflege in Wismar

Sozialministerin Drese besucht Modellprojekt zur Fachkräftesicherung im Seniorenheim St. Martin

Von Landesredaktion MV

Die Herausforderungen der Fachkräftesicherung in der Pflegebranche erfordern innovative Ansätze. In Wismar setzt das Seniorenpflegeheim St. Martin mit einem modernen Springerpool auf flexible Personalplanung. Sozialministerin Stefanie Drese informierte sich im Rahmen ihrer Sommertour persönlich über das Modellprojekt, das als zukunftsweisend gilt.

Flexibel auf Personalengpässe reagieren

Im Seniorenpflegeheim St. Martin leben derzeit 49 Bewohnerinnen und Bewohner. Die Pflegeeinrichtung geht mit der Einführung eines Springerpools neue Wege in der Personaleinsatzplanung. Ziel ist es, auch bei kurzfristigen Ausfällen aufgrund von Krankheit, Urlaub oder anderen Engpässen eine kontinuierlich hohe Versorgungsqualität sicherzustellen.

Durch den Einsatz des Springerpools können spontane Schichteinsätze der Mitarbeitenden reduziert werden. Damit werden die Arbeitsbedingungen für das Stammpersonal verbessert, was sich langfristig auch positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit und die Attraktivität des Pflegeberufs auswirken soll.

Sozialministerin Drese vor Ort informiert

Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport, besuchte das Seniorenpflegeheim im Rahmen ihrer Sommertour. Vor Ort verschaffte sie sich einen Eindruck davon, wie das Modell in der Praxis funktioniert und welche Vorteile es für Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende bietet.

Die Beobachtungen und Gespräche mit Verantwortlichen und dem Team sollen in die weitere Entwicklung von Strategien zur Fachkräftesicherung im Pflegebereich einfließen. Gerade angesichts des demografischen Wandels und des wachsenden Bedarfs an Pflegekräften werden solche flexiblen Ansätze als besonders wichtig eingeschätzt.

Relevanz für die Zukunft der Pflege

Das Modellprojekt in Wismar kann als Beispiel für andere Einrichtungen dienen, die ihre Personaleinsatzplanung modernisieren möchten. Die Entlastung durch den Springerpool könnte dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen in der Pflege nachhaltig zu verbessern und damit auch zur Fachkräftesicherung beizutragen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Details zum Modellprojekt finden sich auf der offiziellen Webseite des Ministeriums.

Weitere Informationen zur Pressemitteilunghttps://www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Service/Presse?id=213342&=processor.&sa.pressemitteilung.sperrfrist=alle

Der Erfolg des Projekts und die Eindrücke von Ministerin Drese könnten Impulse für eine breitere Umsetzung ähnlicher Modelle in ganz Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus geben.

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