Interreg VI A: Neuer Förderaufruf gestartet

Der siebte Interreg-Förderaufruf stärkt die grenzüberschreitende Kooperation zwischen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Polen mit weniger Bürokratie und neuen Chancen für kleine Akteure.

Von Landesredaktion MV1 Min. Lesezeit

Das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit informiert über den Start des siebten Calls im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polska 2021–2027. Mit dieser Initiative steht die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den Regionen erneut im Mittelpunkt.

Weniger Bürokratie, mehr Kooperation

Dr. Blank, Ministeriumsvertreter, betont die Vorteile des neuen Calls: „Wir machen grenzüberschreitende Zusammenarbeit unbürokratischer, einfacher, schneller und attraktiver – besonders für kleinere Akteure.“ Im Vordergrund steht somit die Vereinfachung der Antragsverfahren, die es insbesondere kleineren Organisationen erleichtern soll, an den Fördermaßnahmen teilzunehmen.

Was ist das Kooperationsprogramm Interreg VI A?

Das aktuell laufende Programm Interreg VI A umfasst die Regionen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Teile Polens. Ziel ist es, den wirtschaftlichen, infrastrukturellen und gesellschaftlichen Austausch über die Landesgrenzen hinweg zu stärken.

Vereinfachte Teilnahme für kleine Akteure

Der neue Call legt laut Ministerium besonderen Wert auf niederschwellige Zugänge. Kleinere Akteure, die bisher aufgrund komplexer Antragsstrukturen außen vor blieben, sollen verstärkt profitieren. Durch die Reduzierung bürokratischer Hürden wird eine größere Bandbreite an Projekten und Initiativen erwartet, die die regionalen Beziehungen nachhaltig stärken könnten.

Blick in die Zukunft

Das Ministerium sieht in der aktuellen Förderperiode des Programms eine wichtige Chance, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter auszubauen. Die positive Resonanz auf die Vereinfachungen könnte langfristig zur Festigung gemeinsamer Projekte und einer stärkeren regionalen Verzahnung führen.

Mit dem Start des siebten Förderaufrufs setzt das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern ein weiteres Signal für eine offene, partnerschaftliche Entwicklung im europäischen Kontext.

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