Mecklenburg-Vorpommern kämpft gegen Schulabbrüche

MV reagiert auf steigende Schulabbruchquoten bei Jugendlichen ohne Berufsreife mit neuem Maßnahmenplan zur gezielten Förderung gefährdeter Schüler.

Von Landesredaktion MV2 Min. Lesezeit

Das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern hat auf den Anstieg der Abbruchquote unter Schülerinnen und Schülern ohne Berufsreife reagiert. Aus aktuellem Anlass wurde ein Maßnahmenplan vorgestellt, mit dem das Ministerium gezielt gegen die weiterhin hohe Zahl von Jugendlichen ohne Abschluss vorgehen möchte.

Hintergrund zur aktuellen Entwicklung

Im vergangenen Schuljahr ist der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die keine Berufsreife erlangt haben, leicht gestiegen. Besonders betroffen sind Jugendliche mit Migrationshintergrund, die am Ende der Jahrgangsstufe 9 keinen Schulabschluss vorweisen konnten. Das Bildungsministerium sieht in dieser Entwicklung eine Herausforderung, der mit konkreten Maßnahmen begegnet werden muss.

Maßnahmenplan des Landes

Das erklärte Ziel des Ministeriums ist es, die Zahl der Jugendlichen ohne Abschluss wieder zu senken. Mit einem strukturierten Maßnahmenplan sollen gezielt Schülerinnen und Schüler unterstützt werden, um frühzeitig Schulabbrüche zu verhindern und die Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss zu erhöhen. Die Details zu den geplanten Initiativen und Programmen sind in der offiziellen Pressemitteilung aufgeführt.

Deutschland nach erfolgreichem Abschluss der neunten oder zehnten Klasse vergeben wird. Er bescheinigt die grundlegende Schulbildung und ist Voraussetzung für viele Ausbildungsberufe."/>

Betroffene Gruppen im Fokus

Die Statistik zeigt, dass insbesondere Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund gefährdet sind, die Schule ohne Abschluss zu verlassen. Hier plant das Ministerium gezielte Fördermaßnahmen und Unterstützung, um sprachliche und integrative Hürden abzubauen und die Bildungschancen zu verbessern.

Weiterführende Informationen

Ausführliche Informationen zu den geplanten Maßnahmen und den Hintergründen finden Interessierte in der vollständigen Pressemitteilung des Ministeriums. Zudem steht ein Anhang mit weiteren Details zur Verfügung.

Die Umsetzung des Maßnahmenplans wird in den kommenden Monaten von Schulen, Lehrkräften und der Landesregierung weiter begleitet. Ziel bleibt es, den Anteil der Jugendlichen ohne Schulabschluss deutlich zu reduzieren und jedem jungen Menschen bessere Zukunftschancen zu bieten.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen→

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

Einfache Sprache