MV startet neues Konzept gegen Schulgewalt
100 Schüler werden Streitschlichter – Lehrkräfte erhalten Fortbildungen zur Konfliktprävention
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Mecklenburg-Vorpommern stellt den Schutz von Schülerinnen und Schülern stärker in den Fokus: Das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung hat angekündigt, die Gewaltprävention an Schulen gezielt auszubauen und verschiedene Angebote in einem landesweiten Konzept zusammenzuführen.
Konkrete Maßnahmen: Streitschlichter-Programm im Mittelpunkt
Ein zentrales Element der künftigen Strategie stellt das Streitschlichter-Programm dar, das neu aufgelegt werden soll. Im kommenden Schuljahr plant das Land, rund 100 Schülerinnen und Schüler in Methoden der Streitschlichtung auszubilden. Ziel ist es, Konflikte an den Schulen frühzeitig und konstruktiv zu lösen.
Die Ausbildung der Streitschlichterinnen und Streitschlichter erfolgt dabei nicht isoliert: Unterstützende pädagogische Fachkräfte werden ebenfalls fortgebildet, damit sie als Multiplikatoren das Wissen weitergeben und das Programm nachhaltig an den Schulen verankern können. Bildungsstaatssekretär Tom Scheidung betonte anlässlich der Landtagsdebatte zur Gewaltprävention die Bedeutung dieser Maßnahme für das Schulklima.
Landeskonzept zur Gewaltprävention
Die verschiedenen Angebote zur Gewaltprävention sollen künftig in einem umfassenden Landeskonzept gebündelt werden. Damit wird eine koordinierte und systematische Umsetzung in den Bildungseinrichtungen Mecklenburg-Vorpommerns angestrebt. Ziel ist es, ein sicheres und respektvolles Lernumfeld für alle Kinder und Jugendlichen zu schaffen.
Fortbildung für pädagogische Fachkräfte
Das Konzept sieht zudem eine gezielte Fortbildung pädagogischer Fachkräfte vor. Diese sollen befähigt werden, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in der Streitschlichtung an weitere Schülerinnen, Schüler und Kolleginnen sowie Kollegen weiterzugeben. Damit wird ein nachhaltiger Präventionsansatz geschaffen, von dem die gesamte Schulgemeinschaft profitieren soll.
Reaktionen und Ausblick
Mit dem Ausbau der Gewaltprävention setzt das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung einen wichtigen Impuls für mehr Sicherheit und ein besseres Miteinander an den Schulen des Landes. In den kommenden Monaten steht die Umsetzung der geplanten Maßnahmen im Vordergrund.
Die Entwicklung wird von Politik und Schulen mit Spannung verfolgt. Wie wirksam die erweiterten Maßnahmen sind, dürfte sich nach dem Start des neuen Schuljahrs zeigen.
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