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Neue App erweckt Stolpersteine zum Leben

Gedenkveranstaltung in Pasewalk zeigt multimediale Zugänge zu NS-Opfern und lokale Geschichte

Von Landesredaktion MV

In Pasewalk steht ein bedeutender Gedenktag bevor: Im Fokus der Veranstaltung stehen sowohl das Erinnern an die Vergangenheit als auch die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte der Stadt. Besonders hervorgehoben werden die sogenannten Stolpersteine – kleine Mahnmale im Stadtbild, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern und so ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen setzen.

Vorstellung der App "Stolpersteine Digital"

Ein zentrales Element der Veranstaltung ist die Präsentation der App „Stolpersteine Digital“. Diese wird von Kulturministerin Bettina Martin gemeinsam mit Jochen Schmidt, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung, vorgestellt. Die App bietet eine neue Möglichkeit, sich dem Thema auf multimediale Weise zu nähern und Informationen über die einzelnen Stolpersteine digital erlebbar zu machen.

Weitere Programmpunkte: Ausstellung und Gedenken

Im Rahmen der Veranstaltung ist zudem eine Ausstellung geplant, die das Thema Gedenken in Pasewalk aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Sie bietet Besucherinnen und Besuchern einen vertieften Einblick in die Geschichte der Stadt und das Schicksal der Menschen, denen die Stolpersteine gewidmet sind.

Termininformation und Veranstaltungsübersicht

  • Veranstaltungsort: Pasewalk
  • Veranstalter: Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten (WKM)
  • Terminnummer: 016/26
  • Datum: 09.02.2026
  • Pressemitteilung des WKMhttps://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wkm/Presse/Pressemitteilungen/?id=217723&=processor.&sa.pressemitteilung.sperrfrist=alle

    Bedeutung für Pasewalk und darüber hinaus

    Die Veranstaltung und die begleitenden digitalen Angebote setzen ein wichtiges Zeichen für historisches Bewusstsein und Erinnerungsarbeit – nicht nur für Pasewalk, sondern für die gesamte Region. Durch die Verbindung von analogen und digitalen Zugängen zum Gedenken wird das Thema für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich und greifbar gemacht.

    Das Engagement der Akteure verdeutlicht, wie wichtig die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte bleibt, um eine offene und demokratische Gesellschaft zu stärken.

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