Rekordhoch bei Rechtsreferendaren in MV

Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet Rekord bei Einstellungen im Rechtsreferendariat – Hälfte der neuen Juristen stammt von heimischen Hochschulen.

Von Landesredaktion MV1 Min. Lesezeit

Die Zahl der Einstellungen im Rechtsreferendariat in Mecklenburg-Vorpommern erreicht einen historischen Höchststand. Das gab das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz am 1. Dezember 2025 bekannt. Besonders erfreulich ist nach Aussage von Justizministerin Jacqueline Bernhardt, dass die Hälfte der neuen Referendarinnen und Referendare ihr Jurastudium im Land selbst absolviert haben.

Regionale Ausbildung als Erfolgsfaktor

Die positive Entwicklung unterstreicht die Bedeutung der regionalen juristischen Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern. Viele der künftigen Juristinnen und Juristen haben bereits an den heimischen Hochschulen Erfahrung gesammelt und setzen ihren Weg nun im Rechtsreferendariat fort. Aus Sicht der Justizministerin erhöht dies die Bindung an das Bundesland erheblich.

Stärkung der Justiz durch Rekordzahlen

Mit dem Einstellungsrekord wird die personelle Zukunft der Justiz im Nordosten nachhaltig gesichert. Der kontinuierliche Zuwachs an Nachwuchskräften gilt als entscheidend für die Handlungsfähigkeit der Justiz. Die Landesregierung sieht darin einen bedeutenden Schritt zur Sicherstellung einer leistungsfähigen und bürgernahen Rechtsprechung.

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Mit diesen Entwicklungen will Mecklenburg-Vorpommern langfristig eine qualifizierte und engagierte Justiz sicherstellen und die regionale Verbundenheit noch weiter stärken.

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