Warnstreik legt Schulen in MV lahm
Am 5. Februar fällt der Unterricht aus – Notbetreuung für bedürftige Schüler bleibt bestehen
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Am Donnerstag, den 5. Februar 2026, müssen sich viele Familien in Mecklenburg-Vorpommern auf erneute Unterrichtsausfälle einstellen. Wie das Bildungsministerium mitteilt, haben die tarifbeschäftigten Lehrerinnen und Lehrer einen landesweiten ganztägigen Warnstreik angekündigt. Diese Aktion ist Teil der laufenden Tarifauseinandersetzungen und betrifft nahezu sämtliche öffentliche Schulen im Bundesland.
Warnstreik betrifft zahlreiche Schulen in Mecklenburg-Vorpommern
Der anstehende Warnstreik wird voraussichtlich zu einem deutlichen Rückgang des regulären Unterrichts führen. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler müssen sich auf Veränderungen im Tagesablauf einstellen. Auch Eltern und Erziehungsberechtigte stehen vor der Herausforderung, kurzfristig alternative Betreuungsmöglichkeiten zu organisieren.
Betroffen sind vor allem die öffentlichen Schulen, an denen tarifbeschäftigte Lehrerinnen und Lehrer angestellt sind. Es kann nicht garantiert werden, dass jede Schule einen vollständigen Notbetrieb sicherstellen kann.
Notdienstregelung bleibt bestehen
Um den Schulbetrieb zumindest in reduziertem Rahmen aufrechtzuerhalten, wurde bereits Anfang Januar eine Vereinbarung zwischen dem Bildungsministerium und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft () abgeschlossen. Diese Vereinbarung über Notdienste hat weiterhin Bestand und soll sicherstellen, dass die Betreuung für besonders betreuungsbedürftige Schülerinnen und Schüler gewährleistet werden kann.
Allerdings variiert die Umsetzung je nach Schule und regionalen Gegebenheiten. Schulleitungen wurden gebeten, die Erziehungsberechtigten rechtzeitig über die verfügbaren Betreuungsangebote und den Umfang des Notdienstes zu informieren.
Reaktionen und weitere Schritte
Das Bildungsministerium empfiehlt Familien, sich eng mit der jeweiligen Schule abzustimmen und die aktuellen Informationen zu verfolgen. Die Gewerkschaft unterstreicht mit dem Streik die Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und tariflichen Verbesserungen für das Lehrpersonal.
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Die Lage bleibt dynamisch. Informationen zu eventuellen weiteren Streikmaßnahmen und aktualisierten Notdienst-Regelungen werden nach Angaben des Ministeriums rechtzeitig veröffentlicht.
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