Zukunft des Landgestüts Redefin gesichert
Mecklenburg-Vorpommern prüft alternative Betriebsmodelle bei gleichbleibendem Eigentum
Das Landgestüt Redefin steht vor einer wichtigen Weichenstellung: Das Kabinett Mecklenburg-Vorpommerns hat auf Vorschlag des Landwirtschaftsministeriums beschlossen, die Einführung eines alternativen Betreibermodells für das traditionsreiche Gestüt zu prüfen. Das Landgestüt, bekannt als bedeutendes kulturhistorisches Ensemble, soll dabei weiterhin im Eigentum des Landes bleiben, während neue Wege für den Betrieb ausgelotet werden.
Hintergrund zum Landgestüt Redefin
Das Landgestüt Redefin zählt zu den traditionsreichen Gestüten in Mecklenburg-Vorpommern. Es steht nicht nur für Pferdezucht und -sport, sondern verkörpert auch ein bedeutendes kulturelles Erbe der Region. Der Erhalt des Gestüts als Kulturgut von öffentlichem Interesse bleibt ein zentrales Anliegen der Landesregierung.
Alternatives Betreibermodell in Prüfung
Mit der Entscheidung, ein alternatives Betreibermodell zu prüfen, reagiert das Land auf die Notwendigkeit, das Gestüt wirtschaftlich stabiler und zukunftsfest aufzustellen. Dabei will die Landesregierung gewährleisten, dass das kulturhistorische Ensemble erhalten bleibt und die öffentliche Nutzung nicht eingeschränkt wird.
Vorstellung der Pläne vor Ort
Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus präsentierte die geplanten Schritte persönlich im Rahmen einer Personalversammlung am Standort Redefin. Damit unterstrich er die Bedeutung des Dialogs mit den Beschäftigten und den engen Austausch mit allen Beteiligten bei der zukünftigen Ausrichtung des Gestüts.
Perspektiven für die Zukunft des Gestüts
Mit der anstehenden Prüfung signalisiert das Land Mecklenburg-Vorpommern, den Spagat zwischen wirtschaftlicher Tragfähigkeit und dem Schutz eines einzigartigen Kulturguts schaffen zu wollen. Der weitere Verlauf und die konkrete Ausgestaltung des neuen Betreibermodells werden mit Spannung erwartet.
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