Interkulturelle Wochen in Neubrandenburg: Programm mit mehr als 90 Terminen

Am Samstag, 19. September 2026, starten in Neubrandenburg die Interkulturellen Wochen. Bis zum 11. Oktober gestalten knapp 40 Vereine, Initiativen, Einrichtungen und weitere Akteure ein gemeinsames Programm mit mehr als 90 Terminen. Das vollständige Programm ist unter www.demokratie-nb.de/ikw2026 zu finden.
Im Mittelpunkt der Interkulturellen Wochen stehen Begegnung und Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Lebensgeschichten. Das Programm bündelt dafür verschiedene Formate und Veranstalter, darunter offene Begegnungsangebote, Kultur- und Filmveranstaltungen sowie Feste, Konzerte und weitere gemeinsame Aktivitäten.
Oberbürgermeister Nico Klose betont in der Mitteilung, die Interkulturellen Wochen lebten davon, dass sich viele Menschen und Organisationen aus der Stadt einbrächten. Sie schafften über das ganze Jahr hinweg Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen und auch einmal einen Blick in Lebenswelten zu werfen, die im Alltag nicht selbstverständlich begegneten. In den Interkulturellen Wochen werde dieses Engagement gebündelt sichtbar.
Auftakt auf dem Marktplatz
Der Auftakt findet am Samstag, 19. September, von 10:00 bis 15:00 Uhr auf dem Marktplatz statt. Zahlreiche Vereine, Initiativen und Einrichtungen stellen sich dort vor und laden zum Kennenlernen, Mitmachen und Austausch ein.
Musikalisch gestaltet unter anderem die Ukrainische Gemeinschaft Neubrandenburg den Tag mit traditionellen Liedern auf Deutsch und Ukrainisch. Ab 13:30 Uhr gibt Ezé Wendtoin ein Konzert. Auch für Kinder gibt es Angebote.
Ein besonderer Mittelpunkt der Veranstaltungsfläche wird eine große gemeinsame Tafel. Die Initiative #zusammen.bewegen lädt dazu ein, die Tischdecke gemeinsam zu gestalten und die Tafel mit mitgebrachten Leckereien zu füllen. Aus den einzelnen Beiträgen soll am Ende ein gemeinsames Motiv entstehen, das für die Vielfalt Neubrandenburgs steht.
Vor Ort sind unter anderem die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg, das Café International der Diakonie MSE, die Ukrainische Gemeinschaft, das AWO Migrationszentrum, Latücht, die RAA - Fachstelle Mehrsprachigkeit, die Antidiskriminierungsstelle Ost, der ASB, die Caritas, #zusammen.bewegen, Mediatop, der GoClub Neubrandenburg, das Welcome Center MSE, die Volkshochschule MSE und der Weltladen.
Mehr als 90 Termine bis zum 11. Oktober
Insgesamt beteiligen sich etwa 40 Akteure an den Interkulturellen Wochen. Gemeinsam tragen sie zwischen dem 19. September und 11. Oktober mehr als 90 einzelne Termine zusammen.
Wie wichtig solche Begegnungsmöglichkeiten sind, hat nach Angaben der Mitteilung auch der temporäre Bürgerrat der Vier-Tore-Stadt unterstrichen. Zu seinen Handlungsempfehlungen gehört, mehr Formate für Austausch und gegenseitiges Kennenlernen zu schaffen. Genau dafür bieten die Interkulturellen Wochen mit ihren unterschiedlichen Veranstaltungen zahlreiche Gelegenheiten.
Hintergrund
Die Interkulturellen Wochen finden seit 2017 unter der Koordination der Stadtverwaltung in Neubrandenburg statt. Sie schaffen einen gemeinsamen Rahmen für Veranstaltungen, die sich mit kultureller Vielfalt, Zusammenleben und gesellschaftlichem Austausch beschäftigen, und setzen sich gegen Ausgrenzung, Rassismus und Diskriminierung ein. Gefördert werden sie aus Mitteln der Partnerschaft für Demokratie Neubrandenburg im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!”.
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