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Schulen in Schwerin jetzt digital top ausgestattet

44 Schulen erhalten gigabitfähige Glasfaseranschlüsse, moderne IT und interaktive Whiteboards dank 8,2 Millionen Euro Fördermittel

Von Redaktion Schwerin
Schulen in Schwerin jetzt digital top ausgestattet
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Der Glasfaserausbau an den Schweriner Schulen ist abgeschlossen. Mit dem erfolgreichen Abschluss der umfassenden Digitalisierungsmaßnahmen verfügen jetzt alle 44 Schulen der Landeshauptstadt – darunter 28 kommunale und 16 freie – über gigabitfähige Glasfaseranschlüsse, moderne IT-Ausstattung und einheitliche digitale Infrastruktur. Damit setzt Schwerin einen bedeutenden Meilenstein für die Bildungslandschaft und schafft optimale Voraussetzungen für zeitgemäßen und innovativen Unterricht.

Modernisierung auf allen Ebenen: Infrastruktur und Ausstattung

Im Rahmen des Projekts wurden von den Stadtwerken Schwerin rund 120 Kilometer Glasfaserkabel durch die Stadt verlegt. Parallel dazu erhielt jede Schule eine umfangreiche digitale Ausstattung:

  • Über 6.100 Endgeräte wie iPads für Schüler und Lehrkräfte
  • 600 interaktive Whiteboards für den modernen Unterricht
  • Die Übergabe und Präsentation der neuen Infrastruktur fand an der Grundschule Lankow statt, wo der kommunale IT-Dienstleister SIS|KSM gemeinsam mit der Stadt die neuen Möglichkeiten im digitalen Unterricht demonstrierte. Besonderes Highlight: Zwei LEGO Education SPIKE Sets, die den Kindern künftig spielerisch Programmier- und Robotikfähigkeiten näherbringen.

    Digitalpakt Schule: Ziel erreicht

    Oberbürgermeister Rico Badenschier fasst das Projekt zusammen: „Wie wichtig eine moderne IT-Infrastruktur ist, hat sich nicht zuletzt während der Corona-Pandemie gezeigt. Förderprogramme wie der Digitalpakt Schule haben uns ermöglicht, die Schul-Digitalisierung auf Basis unseres Medienentwicklungsplans voranzutreiben. Unser Ziel, alle städtischen Schulen gemeinsam mit der KSM nach einheitlichen Standards mit moderner, lernförderlicher IT-Infrastruktur auszustatten, haben wir nun erreicht.“

    Die Schulen sind heute nach einheitlichen Standards mit WLAN in allen Klassenräumen, Schulnetzen und digitalen Endgeräten ausgestattet. Über einen zentralen Login stehen Dienste und Lernplattformen wie „itslearning“ und das Fortbildungsportal „fobizz“ sowohl in der Schule als auch zu Hause zur Verfügung.

    Fördermittel und Projektkoordination

    Das ehrgeizige Ausbauvorhaben wurde im Rahmen verschiedener Förderprogramme realisiert. Die KSM (Kommunalservice Mecklenburg AöR) übernahm seit 2018 die Rolle der Breitbandkoordination und begleitete das Projekt in sämtlichen rechtlichen Angelegenheiten.

    Die Finanzierung erfolgte über das Programm „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus der Bundesrepublik Deutschland“. Damit wurden sogenannte „weiße Flecken“ – Gebiete ohne schnelles Internet – in Schwerin gezielt geschlossen.

    Das Gesamtvolumen der Förderung belief sich auf 8,2 Millionen Euro, finanziert durch das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung sowie die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern. Den Auftrag für den Ausbau erhielt nach öffentlicher Ausschreibung die Stadtwerke Schwerin. Ergänzend floss Geld aus dem „DigitalPakt Schule“ und aus kommunalen Haushaltsmitteln in die IT-Ausstattung der Schulen.

    Digitale Zukunft für die Schweriner Bildung

    Mit dem Abschluss dieser Digitalisierungsmaßnahmen sind die Schulen der Landeshauptstadt nun bestens für die Herausforderungen und Chancen des digitalen Zeitalters gerüstet. Die gemeinsame Anstrengung von Stadt, Stadtwerken und KSM hat es ermöglicht, eine einheitliche und leistungsfähige Infrastruktur zu schaffen, auf die Lehrkräfte und Schüler tagtäglich zurückgreifen können. Die neuen Möglichkeiten schaffen nicht nur echte Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung, sondern eröffnen vollkommen neue Wege des Lehrens und Lernens.

    Der erfolgreiche Abschluss unterstreicht den hohen Stellenwert, den die Landeshauptstadt Schwerin der digitalen Bildung beimisst. Die neuen Strukturen werden bereits aktiv genutzt und könnten als Vorbild für andere Kommunen dienen.

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